Oberliga w B:   HSG Grönegau-Melle – VFL Oldenburg 25:26 (10:12)

Das Meller Team vor dem Spiel

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Im ersten Heimspiel, dass in der Haferstraße in Melle ausgetragen wurde, traten die Mädchen der HSG Grönegau-Melle gegen den B- Jugend Nachwuchs des Bundesligisten VFL Oldenburg an.

Im Qualifikationsspiel in Oldenburg mussten sich die Mädchen noch vor zwei Monaten mit 33:14 geschlagen geben. Ein maßgeblicher Grund hierfür war das Spielen mit Harz, was den Mellerinnen in der eigenen Halle nicht möglich ist zu üben, so dass hier permanente Ballgewinne von den Oldenburgerinnen mit Tempogegenstößen bestraft worden waren.

Dieses Spiel in eigener Halle startete nervös und etwas glücklos.

Der erste 7-Meter, den Sina Hoffmann, die bislang eine 100% Trefferquote der Strafwürfe vorweisen konnten, prallte von einem Innenpfosten zum nächsten und dann wieder aus dem Tor heraus. Es gestaltete sich ein enges Kopf-an-Kopf Rennen, indem die Gäste zumeist einen kleinen Vorsprung von 1-2 Toren für sich verbuchen konnten. Beim Spielstand von 07:10 in der 19. Minute nahmen die Meller eine Auszeit, um das Team auf die letzte Phase der 1. Halbzeit einzustellen. In der Folge überliefen die Mellerinnen die Oldenburger Abwehr und Luca Wehlen verwandelte nach variantenreichen Zuspielen drei Tempogegenstöße in Serie, so dass das Team mit 10:12 in die Pause ging.

Nach der Pause sahen die Zuschauer*innen ein aufgeräumt spielendes Meller Team, dass sich trotz einer Hinausstellung in der 30. Minute, der auch überragend spielenden Fiona Bitter Schritt für Schritt durch Tore von Sina Hoffmann zum Einstand von 15:15 heranspielte. In der Folge entwickelte sich ein enges Rennen, bei dem die Mellerinnen zumeist mit einem Tor in Führung gehen konnten. Drei Sekunden vor dem Schlusspfiff warf dann Oldenburg das 25:26.  

 „Das ist ein unglückliches Ergebnis, das den Spielverlauf, die Spielstärke und die Chancen der Mellerinnen nicht widerspiegelt. Die Mädchen haben sich in den letzten Wochen kontinuierlich gesteigert, gerade gegen eine defensive Deckung, wie Oldenburg sie spielt, haben sie extrem gute Lösungen gefunden, Lücken gerissen und sich durchgesetzt“, resümiert Birgit Hoffmann, „die Mädchen haben hervorragenden Handball gezeigt, die Gegnerinnen bis an deren Grenze gespielt und mit viel Herz als geschlossene Mannschaft gekämpft. Ich bin sehr stolz!“ Julika Grundmann vom Meller Trainerteam ergänzt: „Oldenburg hat fast keine Tempogegenstöße laufen können. Es hat nur ein ganz bisschen Glück gefehlt. Ich weiß nicht, wann wir das letzte Mal so viele Bälle an Latte und Pfosten geworfen haben.“

Laut Spielplan musste die HSG Grönegau-Melle in der Oberliga gegen alle erstplatzierten Teams der Vorrundenqualifikation zuerst antreten, Buxtehude hatte das Spiel dann verlegt. Insofern war es klar, dass es zu Beginn der Saison schwieriger werden würde Punkte zu holen, aber nach drei zunehmend knapper verlorenen Spielen gilt es nun den Fokus auf das positiv Erreichte zu richten, das Zutrauen mitzunehmen und sich auf das nächste Auswärtsspiel gegen die HSG Hude/Falkenburg am 17.12.2022 vorzubereiten und sich hier zu belohnen.

Aufstellung:

Sarah Huning (Tor); Fiona Bitter (9/3), Lisanne Brauer (1), Verena Grundmann (2), Anika Hagenburger, Sina Rosa Hoffmann (5/1), Malena Petring, Lisanne Rohden (2), Melina Rubbel (1), Luca Wehlen (5)

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